Neurologische Erkrankungen können Nervenimpulse beeinträchtigen. Der Nerv der das Gesicht versorgt heisst Facialisnerv.
Ausbleibende, verzögerte oder eingeschränkte Nervenimpulse können zu reduziertem Bewegungsausmaß bis hin zur Bewegungsunfähigkeit der Gesichtsmuskulatur führen.
Je nach Ursache kann dies nur in einer Gesichtshälfte oder beidseitig auftreten.
Man spricht dann von einer Facialisparese (Parese = Lähmung).
Patienten, die davon betroffen sind, können eventuell nicht mehr die Stirn runzeln, die Augen schließen oder öffnen, die Nase rümpfen oder die Lippen bewegen,stülpen.
Im Alltag bemerken sie dies z.B. beim Lachen ( der Mund ist schief) oder beim Trinken ( Ihnen läuft Flüssigkeit aus dem betroffenen Mundwinkel).
Ebenso muss das nicht zu schließende Auge geschützt werden (z.B. durch eine Augenklappe nachts oder eine Augensalbe).